Aus der Franzosenzeit.
92. Aus den Aufzeichnungen des damaligen Pfarrers Friedrich Schreck in Düsedau.
Im Herbst 1806 brach der unglückliche Krieg aus, und am 14. Oktober verlor der König die Schlacht bei Jena und Auerstedt. Am 20. Oktober kamen viele Flüchtlinge (des preußischen Heeres). In den nächsten acht Tagen ging der Rückzug unablässig. Am 26., des Sonntags, ging ich nach Walsleben, und kaum war ich eine Stunde da, so hieß es auf einmal, die Franzosen seien nur noch eine kleine Meile entfernt. In der Ferne konnte man auch schon das Schießen hören. Da eilte ich nach Hause. Kaum war ich angekommen, als ich auch schon erfuhr, daß ein hiesiger Kossate in Rintorf Franzosen gesehen habe. Sofort ging ich zum Schulzen, wo sich die ganze Gemeinde versammelt hatte, und sagte ihm, er möchte, besonders nach Walsleben hin, Wachen aufstellen, damit das Dorf nicht überfallen werden könne. Das geschah, und die Nacht blieb alles ruhig. Am andern Morgen, am 27. Oktober, es war etwa 10 Uhr, kam plötzlich die Nachricht, französische Chauffeurs (Jäger zu Pferde) kämen angesprengt. Kaum vergingen 5 Minuten, so sprengten etwa 20 Mann ins Dorf hinein. Mein Nachbar, der Ackersmann und Kirchenvorsteher Nikolaus Meinecke, der sich von allen Einwohnern noch am standhaftesten zeigte, stand in seiner Pforte; sofort ritt ein Franzose heran, fragte nach Wein und nach dem Städtchen, nämlich Osterburg. Wein war nicht da; die Stadt wurde ihm gern bezeichnet. Ohne sich irgend aufzuhalten und ohne etwas weiteres zu fordern, sprengten nur diese 20 Mann durchs Dorf, und etwa 10 Mann waren hinter dem Pfarrgarten weggeritten. Ein einzelner Franzose hatte sich verspätet und war hinter auf Schinkels Hof hinaufgeritten und hatte sich einige Taler geben lassen. In Osterburg waren einige Chauffeurs gewesen und hatten sich etwa 150 Taler geben lassen und befohlen, man solle Wein, eine größere Anzahl Flaschen, hinausbringen. Das war auch geschehen. Während dieser Zeit lebten wir hier in größter Angst. Die Nachrichten aus der Nachbarschaft lauteten sehr traurig. Was hatten wir zu erwarten, wenn diese 30 Chasseurs vielleicht betrunken zurückkamen? Alles klagte, weinte und war traurig in Erwartung der Dinge, die da kommen könnten. Unsere Einwohner wollten fliehen, und ich hatte genug zu reden, um sie davon abzuhalten, indem ich voraussah, daß dadurch der Feind noch mehr erbittert werden würde, wenn er auf den Höfen keinen Menschen fände. Etwa um 2 Uhr nachmittags ging ich in meinen Garten hinter der Scheune; ich war in trübe Gedanken versunken, als ich plötzlich durch Pferdegetrappel aufgeweckt wurde. Alle 30 Franzosen ritten nämlich in vollem Trabe vor meinem Garten vorbei und wieder nach Walsleben zu. Wie froh war ich, und wie innigst dankte ich Gott, der uns so gnädig beschirmt hatte. Vielleicht ist kein Dorf in der Altmark, dem die Gefahr so nahe war und das so glücklich verschont blieb.
Am nämlichen Abend schrieb ich noch an den Marschall Soult, der in Stendal lag, und bat ihn um einen Schutzbrief, weil die Nachrichten aus der Nachbarschaft, selbst aus Walsleben, schrecklich lauteten. Der Bote sollte die Nacht in Klein Schwechten bleiben, und in derselben Nacht waren Franzosen nach Klein Schwechten gekommen und hatten geplündert. Am andern Morgen war das französische Lager vor Stendal und Borstel aufgebrochen. Der Bote kam also mit dem Briefe wieder zurück. Hierdurch wurden unsere Herzen wieder etwas erleichtert, aber kaum freuten wir uns, daß die Gefahr von uns gewichen, so hieß es auf einmal wieder, Stendal, Arneburg usw. seien voller Franzosen. Zwei Tage schwebten wir noch immer in Angst, bis wir endlich die Nachricht erhielten, es sei nichts mehr zu befürchten. So viel ich mich auch bemühte, den Leuten Mut einzusprechen, so half dies nichts, denn die furchtbaren Nachrichten von den Flüchtlingen nahmen jedem den Mut. Der oben genannte Meinecke war noch mit der einzige, der da sagte, er würde nicht eher seinen Hof verlassen, bis er sähe, daß einer von uns Einwohnern gemißhandelt und zu Tode geschlagen werde. Das war doch einer, der mit mir blieb, denn ich selbst war fest entschlossen, bis aufs äußerste hier im Orte zu bleiben. Nicht lange dauerte es, so erhielten wir sichere Nachricht, alle Franzosen seien über die Elbe gegangen, und bald darauf kam nach Stendal der französische Kommandant Boussin und der Intendant Ivailly, die die Ordnung wiederherstellten.
93. Aus der Chronik des Pfarrers Johann Friedrich Kegel († 1824) zu Berge (bei Werben).
1806, am 14. Oktober, verlor der König von Preußen die Schlacht bei Auerstedt. Den Kanonendonner dieser Schlacht hörte man hier gleich einen entfernten Donner. Das Gerücht von dieser verlorenen Schlacht gelangte am 18. Oktober auch hierher, von mehreren wurde ihm aber noch widersprochen. Alle Ungewißheit hörte schon am 19. auf, wo des Abends 9 Uhr die Equipage (der Wagen) des Königs und der Königin unter Bedeckung der Gardeducorps und der Garde hier durch und noch in der Nacht bei Werben über die Elbe ging. Einige Stunden vorher waren hier 3 Towarzys angekommen. Da dies eine in hiesiger Gegend ganz unbekannte Art des Militärs war und diese Menschen als geborene Polen kein Deutsch sprachen, so wurde das schreckenvolle Gerücht verbreitet, der Feind sei schon hier. Der Durchmarsch des königlichen Gepäcks mit der Bedeckung dauerte fast die ganze Nacht hindurch. Alle, die dabei waren, waren sehr hungrig und durstig, da mehrere, seit dem Tage der Schlacht nichts zu essen oder zu trinken gehabt hatten. Alles strömte in die Pfarrwohnung, Offiziere, Gemeine, Knechte, Sekretäre usw.; man gab ihnen so lange zu essen und zu trinken, bis alles aufgezehrt war. Diese militärische Bedeckung war noch völlig bewaffnet, aber alles war so voller Furcht, daß man in jedem Augenblick die Ankunft der Franzosen erwartete. Am 20. gingen mehrere Truppen, alle Regimenter durcheinander, in der größten Unordnung, ohne Offiziere, die früher einen anderen Weg genommen hatten, ohne Gewehre hier durch, da die Ueberfahrt über die Elbe bei Werben bestimmt war. Die Besuche bei dieser Gelegenheit waren sehr zahlreich, und man mußte sehen, wie man in aller Eile wieder etwas zum Unterhalt der ausgehungerten Menschen anschaffte. Am 22. wurde der Uebergang über die Elbe nach Sandau verlegt. Die Einquartierungen und Durchmärsche dauerten aber dennoch täglich fort. Von dem Feinde konnte man nichts Bestimmtes erfahren. Einige behaupteten, er sei ganz nahe, andere, er sei noch jenseits von Magdeburg, wo sich die preußische Armee wieder setze. An diesem Tage wurden hier sächsische Truppen, von mehreren Regimentern gemischt, einquartiert. Diese machten hier Ruhetag, da sie wahrscheinlich schon wußten, daß ihr Kurfürst (Friedrich August von Sachsen) Frieden gemacht habe. Alle Ungewißheit über die Entfernung des Feindes verschwand am 26. Oktober. An diesem Tage wurde hier Gottesdienst und Abendmahl gehalten, da es vor 8 Tagen angekündigt war. Während der Predigt hörte man in der Ferne feuern. Nach dem Gottesdienst erhielt man die bestimmte Nachricht, daß der letzte Teil der preußischen Truppen sich heute über die Elbe ziehe, daß dieser Teil vom Soultschen Korps verfolgt werde, das durch die Jäger unter dem Obersten von York (bei Altenzaun) zurückgehalten werde. Das Feuern ward immer heftiger, kam bald näher, entfernte sich bald mehr und ließ bis zum Abend an, wo der Feind zurückgedrängt und der Rest der preußischen Truppen ohne Verluste über die Elbe kam. Damit der Feind nicht folgen könne, wurden die 23 zum Uebersetzen gebrauchten Fähren zerschlagen. Die nun folgende Nacht fürchtete man jeden Augenblick die Ankunft der Franzosen.
Am 27. Oktober, des Morgens um 5 Uhr, kamen auch die ersten feindlichen Husaren. Diese ritten mit wildem Geschrei, gezogenem Säbeln und gespannten Pistolen gerade auf die Pfarre los und forderten 20 Karolinen (Goldmünzen) von dem Hund von Pfaffen, den sie den Augenblick erschießen würden, wenn er ihnen das Geld nicht gleich gäbe. Bei dem Lärm waren mehrere Menschen zusammengelaufen; diese wurden mit geladenen Pistolen geprügelt und ihnen mit Säbeln die Kleider zerstochen. Da es dem Prediger unmöglich war, die 20 Karolinen zu bezahlen, so wurden alle Fenster eingeschlagen. Jeder suchte sich zu retten, und auch der Prediger mußte sein Haus verlassen und zog sich nach Giesenlage zurück, um nur sein Leben in Sicherheit zu bringen. Da er die Franzosen als schonende Sieger ansah, so hatte er nichts von seinen Sachen beiseite gebracht, was ihm überdies auch von mehreren preußischen Offizieren widerraten war. Alles war so der feindlichen Plünderung preisgegeben. Einige Freunde brachten den Rest nach einigen Tagen in Sicherheit. Am 27., des Abends, gelang es dem Prediger, sich durch die Feinde durchzuschleichen und nach Havelberg zu kommen, wohin er seine Frau und Kinder schon 8 Tage früher geschickt. Das Haus ward von 5 verschiedenen Parteien durchgeplündert. Was diesen nicht gefiel, ward gerettet.
Ein ähnliches Schicksal hatten mehrere Prediger der hiesigen Gegend, so daß einige von ihnen bis ins Lüneburgische flüchteten. Ueberhaupt schien es, als hätten sich die Feinde die Prediger recht eigentlich zum Ziele ihrer Mißhandlungen auserwählt.
Das Soultsche Korps verweilte nur bis zum 30. Oktober in hiesiger Gegend. Im Dorfe (Berge) ist nur ein Kommando von 25 Husaren mit einem Offizier gewesen, das weiter nichts als Hafer, Weißbrot und Wein verlangen, was alles nach der Brackmühle ins Lager gebracht werden mußte. Das ganze Korps ging bei Tangermünde über die Elbe, und nur einzelne Soldaten, die aufs Plündern bedacht waren, blieben zurück. Nach 14 Tagen, wo wieder ziemliche Sicherheit war, kehrte der Prediger zurück.
Seit dieser Zeit hat man bis zum 6. November 1807 im hiesigen Dorfe keine Franzosen gesehen, obgleich bei Sandau ganze Korps über die Elbe gingen. Diese Verschonung rührt wohl daher, daß die hiesige Gegend in dem am 12. Juli 1807 abgeschlossenen Frieden mit zum Königreich Westfalen gehörte. Im November 1807 wurden hier im ganzen 4 Mann einquartiert, die wahrscheinlich nur dazu dienen sollten, um Furcht einzujagen, damit die hohe Kriegssteuer zusammengebracht werde. Diese 4 Mann weilten aber nur 8 Tage hier, wo sie dann wieder auf andere Dörfer verlegt wurden.
1808, am 5. Februar, kam ein Befehl von der neuen Regierung zu Kassel, am 7. desselben Monats eine Huldigungspredigt zu halten und an diesem Tage über den Regierungsantritt des Königs Hieronymus (Jerome) zu jubeln. Das Jubeln ging ganz in der Stille vor sich, wenigstens hat der Prediger nichts davon gehört. Gleich nachdem die Proklamation des neuen Königs, worin versprochen wird, daß für das Glück der Untertanen aufs väterlichste gesorgt werden solle, abgelesen war, kam der Befehl, daß von den bisher steuerfreien Ländereien der Adligen, Prediger usw. in Zukunft ein Achtel des Ertrages als jährliche Steuer entrichtet werden solle.
Kaum war jenes Jubelfest vergessen, so kam ein neuer Befehl, jeder Untertan, wes Standes er auch sei, solle sich am 6. März in der Kantonstadt Werben einfinden, um dort nach der zweiten Huldigungspredigt vor dem Gemeindehaus (Rathaus) den Huldigungseid abzulegen. Auch das ging ganz still vor sich, ohne daß auch nur ein: „Er lebe“ gerufen worden wäre. Der vorgeschriebene Eid wurde nur von sehr wenigen nachgesprochen.
94. Ereignisse in Salzwedel. Nach Pohlmann, Geschichte der Stadt Salzwedel, S. 371 f.
Nach Neujahr 1807 trafen die ersten französischen Truppen in Salzwedel ein. Es war ein Kommando von 150 großherzoglich bergischen Soldaten, die nur den Auftrag hatten, die aus französischer Gefangenschaft in ihre Heimat zurückkehrenden preußischen Reiter nach Stendal zur Untersuchung zu führen. Zur Verhütung von Unordnung wurde auf Napoleons Befehl eine Gensdarmerie errichtet, deren Mitglieder aus der Bürgerschaft selbst gewählt wurden. Im Sommer 1807 rückten französische Truppen in Salzwedel ein, die indessen kurz vor Michaelis wieder abzogen und bald nachher durch Rheinbundstruppen unter dem Befehl eines badischen Majors ersetzt wurden.
95. Salzwedel unter dem Königreich Westfalen. Nach Pohlmann, Geschichte der Stadt Salzwedel, S. 372 f.
Der Friede zu Tilsit entschied über das Schicksal der Altmark; Napoleon verleibte sie dem neuen Königreich Westfalen ein, das er seinem Bruder Hieronymus (Jerome) schenkte. Der Regierungsantritt des neuen Königs war zwar auf den 1. Oktober 1807 festgesetzt und eine vorläufige Regierung war angeordnet worden, aber Hieronymus langte erst am Ende dieses Jahres in seinem Staate an; am 1. Januar 1808 wurde ihm in seiner Hauptstadt Kassel von 275 Abgesandten aus allen Teilen des Königreichs gehuldigt. Die Stadt Salzwedel hatte dazu den Stadtsekretär Grattenauer und den Superintendenten Oldekop abgeordnet. Salzwedel wurde Hauptort eines Bezirkes, der die ganze Umgegend umfaßte.
Am 7. Februar 1808 wurde auf höheren Befehl in den Kirchen Salzwedels und der Dörfer des Bezirks eine Huldigungspredigt gehalten. Zuerst begann dieser Gottesdienst in der Marienkirche, wobei die Behörden erschienen und die Schützengilde in der Kirche mit Fahnen und militärischem Gepränge ihren Aufzug hielt. Darauf begab sich Alles nach der Neustädter Kirche, wo die Feierlichkeit wiederholt wurde.
Mehrere Wochen später kam der Befehl zur Erbhuldigung und Eidesleistung. Diese fand am 6. März 1808 statt. Zuerst erfolgte ein feierlicher Gottesdienst in der Marienkirche, in der die Schützengilde wieder mit ihren Fahnen Aufstellung nahm. Nach der Rede des Superintendenten ging die ganze Gesellschaft, die Behörden, die Geistlichkeit, zahlreiche Bürger und Leute aus der Umgegend, nach dem Paradeplatz, wo man eine Rednerbühne errichtet hatte, auf der die Beamten und Geistlichen, sowie einige andere angesehene Personen Platz nahmen. Vor der Bühne standen die Bürger und Leute aus den umliegenden Dörfern, und die Schützengilde bildete einen Kreis um sie. Der höchste Beamte des Salzwedeler Bezirks, der Unterpräfekt Freiherr von Bülow, hielt eine Ansprache, und als er geendet, wurde von den Anwesenden der Huldigungseid geleistet.
Als im Jahre 1809 der Major von Schill seinen Zug durch das Königreich Westfalen unternahm, erschienen Teile seiner Truppen auch in Salzwedel. Am 10. Mai kamen 14 Mann und setzten alle ehemaligen preußischen Soldaten in Freiheit, die wegen angeblicher Verräterei von der westfälischen Regierung verhaftet worden waren. Am 12. Mai ritten 20 Mann Schillscher Husaren in Salzwedel ein. Sie holten an 300 Pferde aus der Salzwedeler Gegend und forderten von der Stadt 2000 Ellen Tuch und Leinewand, einige hundert Paar Stiefel, Schuhe und Felle; ferner verlangten sie die Herausgabe der Bezirkskasse. Da der Unterpräfekt das verweigerte, wurde er von den Husaren mitgenommen, jedoch bald wieder in Freiheit gesetzt, ohne daß die Kasse ausgeliefert wurde.
96. Altmärkische Hausinschrift. Vgl. Die Altmark und ihre Bewohner, II, S. 356.
Dieses ist gebaut aus Not Im Jahr, da unser Vater tot, Zur Zeit des Königs von Westfalen, Da mußten wir Kinder vieles zahlen.
97. Der Pastor Johann Heinrich Ludwig Hempel in Iden. Vgl. L. Storbeck, Zur Geschichte des Dorfes Iden.
Der Pastor Hempel in Iden förderte schon in der westfälischen Zeit mannhaft die preußische Sache in seinem Kreise. Unermüdlich tätig, patriotische Herzen zu gewinnen, kam er in Gefahr, Amt und Leben zu verlieren, war aber zum Glück schon vorher entwischt, ehe ihn die französischen Gensdarmen verhaften konnten. In Verkleidung brachte er gesammelte Gelder nach Preußen, verschaffte freiwilligen Jägern Gelegenheit, über die Elbe hinüberzugelangen, und unternahm im August 1813 einen Rekognoszierungsritt bis in die Gegend von Helmstedt. Er überbrachte von dort die wichtigsten Nachrichten über französische Truppen, die auf der Straße von Braunschweig nach Kassel marschierten, an den Oberstleutnant von Marwitz. Ferner reiste er im September 1813 in den Rücken des Feindes bis in die Gegend von Fulda und Gelnhausen. Dabei konnte er den Anmarsch des französischen Reserveheeres auf das genauste beobachten und der preußischen Heeresleitung wichtige Nachrichten überliefern.