Inhalts-Verzeichniss.

Erster Theil.

Der Johanniter-Orden in Deutschland 3—38.

I. Die Anfänge der hohen Würden in Deutschland, besonders die der Balei Brandenburg 5—25. Einleitung 5, 6. Begünstigung des Johanniter-Ordens 6. Der erste Grossprior 6. Der Hochmeister Heinrich von Heimbach für Deutschland 7. (176.) Konrad von Heimbach, praeceptor in Alemannia 7. Magister B. 7. Bruder Clemens 7. Heinrich von Fürstenberg 8. (176.) Die Bezeichnung „Meister“ seitens der Päpste 9. Veränderte Ländereingaben 9. Kurze Bezeichnung 9. Vordrängen des Meistertitels 10. Abzweigungen vom deutschen Grosspriorate: Böhmen 11—13. Mähren 13. Schlesien 13. Polen 13. Abermalige Zusammenfassung unter Böhmen 14. — Abzweigung von Nieder- und Ober-Deutschland 14. Ober-Deutschland 14. Nieder-Deutschland 15. Ausserordentliche Beamte, Ordens-Visitator und dessen Vertreter 16. — Abzweigung des östlichen Nieder-Deutschland 16. Vicepräceptor für Sachsen und Wendland, Werben als Vorort 16. Ulrich Schwabe (Schwab) 17. Vertretung für Einzelfälle 17. Der Grossprior in Werben 18. Gebhard von Wanzleben 18, 19. Unfertige Zustände 19. Gebhard von Bortfelde 19, zeichnet in Vertretung 20 (176); wird Vicemeister 20; wird Herrenmeister 21; Erhebung in den Reichsstand 21; tritt zurück vom Herrenmeisteramte 22; wird Komthur von Tempelburg 23. Hermann von Warberg, zeichnet in Vertretung 23; wird Herrenmeister 24. Seine Titulaturen 24, 25. Ansehen des Herrenmeisterthums 25.

II. Die Lokalwürden 26—32. Bruder (frater) 26. Provisor, procurator, prior 26. Magister 26, 27. Komthur oder Kommendator 27, 28. Bedeutung des Kommendatortitels 28. Kommendator und Magister 29, 30. Ungenaue Würdenbezeichnung 30. Prior 31. Präceptor oder Herrenmeister 31. Magistertitel im Templer-Orden 32. Vergl. 172, 177.

III. Würdenhäufung 33—35. Dreifache Kommendenhäufung 33. Zwiefache 33. Andere Würdenhäufungen 34. Territorialer Einfluss 34. Das Interesse des Ordens ist massgebend 35. Vergl. 172.

IV. Templer- und Deutschorden-Würden 36, 37. Präceptoren des Templer-Ordens 36. Geistliche Seite der Kommendatorwürde 37. Würden des Deutsch-Ordens 37.

Zweiter Theil.

Der Johanniter-Orden im östlichen Nieder-Deutschland 39—122.

I. Die politische Entwickelung 41—58. Einleitung 41. Anlässe für Verleihungen an den Orden 41, 42. Die Verhältnisse des deutschen Nordostens 42. Verwendbarkeit des Johanniter-Ordens 43, 44. Die Stiftungen geschehen durch die Landesherren 44. Schattenseiten, Zerwürfnisse zwischen Orden und Landesherren 44, 45. Einführung des Ordens durch Markgraf Albrecht den Bären 46. Werben 46. Anwachsen Werbens, Gründungen in der Grafschaft Schwerin 46, 47. Erwerbungen im Lauenburgischen 48. Stiftungen in Pommern 48, 49; in Mecklenburg 49. Lokaler Wiederstand gegen die Ausdehnung Werbens, Selbständigkeit der Stifter 50. Abtretung der Lauenburgischen Besitzungen 51. Abweisende Haltung der Markgrafen von Brandenburg 52. Begünstigung durch das Grosspriorat 52. Ulrich Schwabe (Schwaf) 53. Kommende Gardow 53. Kommende Nemerow 54. Gefahr für Werben 55. Nemerow wird mecklenburgisch 54. Schwankende Stellung Werbens, Vertrag von Cremmen 55. Werben hebt sich wieder 56. Gebhard von Bortfelde wird Herrenmeister 56. (176.) Gründe für das Scheitern der Ansprüche Werbens 56, 57. Der Kommandator von Nemerow, Herman von Warberg, wird zweiter Herrenmeister 57. Zerrüttung Werbens 57, 58. Das aufstrebende Herrenmeisterthum 58.

II. Die inneren Verhältnisse 59—75. Die Johanniter des Nord-Ostens erscheinen als geistliche Bruderschaft 59, 60. Siegel der Kommenden 60. Bezeichnung als Ritter 60. Militärische Leistung 60. Tracht der Johanniter, Grabstein Bertholds von Henneberg 61, 62. Behandlung der Ordensangelegenheiten 62. Der Grossprior 62. Die Konvente 63. Der Herrenmeister 63; führt nur ein persönliches Siegel 64; der Grossprior ein persönliches oder ein Ordenssiegel 64. 176. Reichs-, Provinzial- und Lokalkapitel 64. Exterritorialität 65. Das Kommendenwesen 66. Stellung der Johanniter zu Landesherr und Bischof 66. Das Patronat des Markgrafen von Brandenburg 66. Prüfung des Vertrags zu Cremmen 67. Kein Patronat nachweisbar 68. Ueberlassung Nemerows an Ulrich Schwabe 69. Einrichtung des Ordenshauses und -Hofes 69. Landkommenden und Stadtkommenden 70. Entwicklung von Werben 70, 71; von Mirow 71—73; von Nemerow 73; von Kraak und Eixen 74. Unterschied zwischen Johanniter- und Templer-Orden 75.

III. Ulrich Schwabe (Schwaf) 76—82. Das Geschlecht der Schwabes 76. Auftreten Ulrichs in der Mark und in Mecklenburg 77. Ist Kommandator von drei Kommenden 77. Stellung Ulrichs zum Markgrafen von Brandenburg und zum Fürsten von Mecklenburg 78; gründet Nemerow 78, 79. Ulrich als „Meister“ 79. Untersuchung seiner Meisterwürde 80, 81. Ulrichs spätere Zeit 82.

IV. Gebhard von Bortfelde, der erste Herrenmeister 83—101. Die Quellen, darstellende und Urkunden 83, 84. Zustände in der Mark 84, 85. Markgraf Ludwig 85. Politik König Ludwigs des Bayern 85, 86. Graf Berthold von Henneberg wird Verweser der Mark 87; dessen Verhältniss zum Johanniter-Orden 87. Gewinnung der Mark 88. Fürst Heinrich von Mecklenburg und Herzog Rudolf von Sachsen 88, 89. Zerwürfnisse zwischen Papst Johann XXII. und König Ludwig 89. Verhalten des Deutsch-Ordens und des Johanniter-Ordens 90. Gegensätze im Nordosten, Erzbischof Burchard III. von Magdeburg 91. Fürst Heinrich von Mecklenburg und der Papst 92. Neue Verweser der Mark 93. Graf Berthold kehrt zurück 93. Aufkommen der Herrenmeisterwürde 94. Gebhard von Bortfelde legt sein Hauptgewicht auf Verwaltung 95; sein Verhältniss zu Mecklenburg 95; Pommern 96. Gebhard und Markgraf Ludwig 96. Bayerische Aussichten in Dänemark, Bund gegen Graf Gerhard von Holstein 97. Gebhard von Bortfelde als Unterhändler zwischen Brandenburg und Holstein 98; tritt vom Amte zurück 98, 99; ist in Lübeck bei König Waldemar 99; wird Kommendator von Tempelburg 100. Die Johanniter verfallen dem Banne 100. Ergebniss 101. Familienpolitik 176.

V. Der Wirkungskreis des ersten Herrenmeisters 102—105. Die Urkunden, welche Gebhard selber ausstellte, weisen auf Braunschweig und Mecklenburg 102. Die Urkunden, in denen er mit handelt oder empfängt 103. Ist thätig gewesen von der Neumark bis Hildesheim 103. Sein Verhältniss zum Herzoge von Mecklenburg 104 und zum Hause Wittelsbach 104. Sein eigentlich persönliches Wirken in der Gegend von Braunschweig, Goslar und Hildesheim 105. Seine Thätigkeit als Herrenmeister 105.

VI. Gebhards Stellung zur Kommende Braunschweig und Goslar 106—109. In Braunschweig ein anderer Kommendator 106. Gebhard blieb wohl Kommendator von Goslar 107. Die Hildesheimer Urkunden 107. Untersuchung derselben 107—109. Legte wohl die Goslarer Würde nieder 109.

VII. Urkunden 110—122. No. 1. Verkaufsanzeige des Komthurs Gebhard von Bortfelde und Konrads von Dorstat von Gütern zu Timmerlach. 1318 Mai 3. 110. No. 2. Der Johanniter-Statthalter Gebhard bestätigt den Verkauf von Bantow. 1320 Oktober 9. 111. No. 11. Vereinbarung Herzog Ottos von Braunschweig mit Gebhard wegen Supplingenburg. 1321 September 29. 120. No. 3. Fürst Heinrich von Mecklenburg schenkt dem Herrenmeister Gebhard das Gut Deutsch-Kleinen. 1327 Oktober 31. 111. No. 4. Der Herrenmeister Gebhard bestätigt eine Verleihung an die Johanniter-Kapelle in Braunschweig. 1328 März 23. 113. No. 5. Der Herrenmeister verkauft ein Haus in Braunschweig. 1329 Oktober 29. 115. No. 6. Der Rath von Hildesheim bevollmächtigt Gebhard zu Friedensverhandlungen. 1333 März 21. 115. No. 7. Die Herzöge von Braunschweig verpflichten sich in der Hildesheimer Streitsache. 1333 (Juli). 116. No. 8. Der Herrenmeister veröffentlicht eine Entscheidung des Herzogs von Braunschweig. 1334 November 23. 117. No. 9. Der Herrenmeister verkauft dem Kreuzkloster bei Braunschweig eine Mühle. 1335 September 3. 118. No. 10. Herzog Barnim von Pommern verkauft dem Komthur Gebhard von Tempelburg eine Geldbede in Sallentin. 1347 Juli 9. 119.

Dritter Theil.

Anhang.

Urkunden und Acten der Balei Brandenburg und ihrer Kommenden 123—176.

I. Die Ueberlieferung des geschichtlichen Materials 125—135.

I. Das Archiv des Ordens 125—130. In der ältesten Zeit 125. Im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts 126. Aufhebung des Ordens 126, 127. Das Archiv bleibt in Sonnenburg 127, 128. Auflösung des Archivs 128. Verstreuung der Archivalien 128. Zuwachs des Geh. Staats-Archivs 129. — II. Das Archiv der Neumärkischen Regierung 130. In Küstrin 130; wird bestohlen 130. — III. Das Geheime Staats-Archiv 130—135. Die älteste Zeit 131. Berlin und das königliche Schloss werden Aufbewahrungsorte der Archivalien 131. Einrichtung eines Staats-Archivs 131. Die ersten Archivare, Christof Schönebeck 132. Inhalt des Archivs 132. Einrichtung eines Geh. Kabinets-Archivs 132. Lokal- und Namenveränderungen 132. Errichtung des Ministerial-Archivs 133. Benutzungen des Archivs 133. Umtransporte wegen Kriegsgefahr 133. Die Länderverluste 1806, 1833. Einbussen des Ministerial-Archivs 134. Errichtung eines Archiv-Direktoriums 134. Das Haus-Archiv 134. Das Brandenburgische Provinzial-Archiv 134. Das jetzige Geh. Staats-Archiv 135.

II. Die Bestände des Geheimen Staats-Archivs 136—156.

I. Johanniter-Ordens-Bestände 136—150. Repertorien 136, 137. — Urkunden. Urkunden-Abtheilung 137. Documente 138. Repertorien 138, 139. — Die Lehnskopiare 139—141. Repertorien 141. — Actenstücke 142. A. 142—145. Senioratslade 145, 146. B. 146, 147. Repertorien A. B. 148, 149. — Ahnentafeln 149. Repertorien 149.

II. Brandenburgisch-preussische Bestände 150—154. Brandenburgisch-preussische Regierungs-Acten (Repositur No. 31) 150—152. Repertorien 152. Varia 152, 153. Nachlass des Ordensraths König 153. III. Neumärkische Regierungs-Acten 154, 155.

III. Verschiedene Archive 156—168. A. Actenstücke 156—167. Unbekannt 156. Berlin 156. Braunschweig 157. Breslau 157. Charlottenburg 157. Collin 157. Cöslin 158. Dresden 158. Frankfurt a. O. 159—161. Goslar 161. Hannover 161. Karlsruhe 161. Königsberg 162. Lietzen 162. Magdeburg 163. Minden 163. Münster 163. Neustrelitz 163. Prag 164. Schwerin 164. Sonnenburg 165. Stettin 165. Stockholm 166. Warschau 166. Wolfenbüttel 166. — B. Lehnsachen 167, 168.

Zwei Grafen Berthold von Henneberg, Grossprioren des Johanniter-Ordens 169—175.

Einleitung, Beschaffung des Urkundenmaterials 169. Liste der Grossprioren 169, 170. Verschiedene Angaben über den Grabstein Bertholds von Henneberg 170. Spangenberg und Schulte 170. Der ältere Berthold, Ergänzung des Grabsteins 171, 172. Der jüngere Berthold 172, 173. (Kommendenhäufungen 172, Anm. 5). Berichtigung der Reihenfolge der Grossprioren 173. Politische Wirksamkeit der beiden Henneberger 174. Vertretung des jüngeren Berthold, in Franken 174; in Nordost-Deutschland 174, 175.

Nachträge und Berichtigungen S. 177, 178.