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Verschiedene Archive. 163
Originalurkunden scheinen ins Geh. Staats-Archiv gekommen zu sein. Vergl. vorne S. 156 „Unbekannt“.
Magdeburg.
Staats-Archiv. Laut Angabe des Herrn Geheimen Archivrahts Dr. von Mülverstedt befinden sich im Staats-Archive zu Magdeburg von hier in Betracht kommenden Johanniter-Sachen nur 79 Actenstücke der Kommende Werben, aus der Zeit von 1427—1805. Vergleiche auch Delaville le Roulx, Cartulaire général de l’ordre des Hospitaliers I p. CLXXIX. Acten über den Kreuzhof in Magdeburg enthält das Geh. Staats-Archiv. Rep. 31 No. 23.
Regierung. Das Repertorium vom Ordens-Archiv im Geheimen Staats-Archiv II verzeichnet als abgegeben an die Regierung in Magdeburg: Kommende Werben und Kreuz-Hof zu Magdeburg (Fach 53, 54, 55, 57) 16., 17., 18. Jahrh. — Kommende Supplingenburg (III Fach 79 bis 83), (14.), 16., 17., 18. Jahrh., zum Theil an die Regierung in Magdeburg gekommen. Fach 83 betrifft das Priorat zu Goslar seit 1497, das Priorat zu Braunschweig seit 1367, und Verschiedenes.
Oberlandes-Gericht. Nach Angabe des Repertoriums vom Ordens-Archive V im Geheimen Staats-Archive sind Lehnssachen des Ordens an das Oberlandes-Gericht zu Magdeburg abgegeben. Vergl. hinten S. 167: „B. Lehnssachen.“
Minden.
Regierung. Im Repertorium vom Ordens-Archive III des Geheimen Staats-Archivs ist verzeichnet, dass an die Regierung in Minden abgegeben sind die Sachen der Kommende Wietersheim (Fach 66—69 und 184, 185) 16., 17., 18. Jahrh. Diese befinden sich jetzt im Staats-Archive zu Münster. Vergleiche Münster.
Münster.
Staats-Archiv. Herr Director Dr. Philippi theilte mir mit, dass die Archive der verschiedenen ehemaligen Johanniter-Kommenden in der Provinz Westfalen keine Nachrichten über die Ballei Brandenburg oder deren einzelne Besitzungen enthalten. Von der Regierung zu Minden sind die Acten der Kommende Wietersheim an das Staats-Archiv abgeliefert. Sie beginnen mit der ersten Hälfte des 16. Jahrh. und erstrecken sich bis zum Jahre 1816. Vergleiche Minden.
Neustrelitz.
Staats-Archiv. Herr Dr. G. v. Buchwald benachrichtigte mich, dass die älteren Urkundenbestände des Herzogthums Stargard nach