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Nachträge und Berichtigungen.

S. 7 Zeile 9. Vergl. auch meine „Inneren Verhältnisse des Johanniter-Ordens in Deutschland“ in Zeitschrift für Kirch.-Gesch. XXV. 5.S. 8. Das meiste über Heinrich von Fürstenberg bringt das Fürstenb. U. B. I No. 458, 467, 469, 473, 475, 538; II 581, 583, 584, 587. Ganz ungenügend ist Delaville le Roulx II 771, 821, 865. Vergl. auch Wyss, Hess. U. B. I, 109 und Zeitschr. f. Gesch. des Oberrh. XXIX, 131, beide bei Delaville fehlend. Der Herausgeber des Fürstenb. U. B. zweifelt II, 581, ob es sich um einen, oder um zwei verschiedene Heinrich von Fürstenberg handelt. Sachlich ist sehr unwahrscheinlich, dass zwei völlig gleich heissende Männer hinter einander dasselbe Amt bekleidet haben sollten. Der „frater Heynricus magister ordinis eiusdem per Boemiam“ (Fürstenb. U. B. II, 583) dagegen könnte ein anderer sein, als der Fürstenberger.S. 14. Wegen des Böhmischen Priorats vergl. auch hinten S. 171, ferner meine „Inneren Verhältnisse“ in Zeitschrift für Kirch.-Gesch. XX, 5, 9, 17 und meine „Anfänge des Johanniter-Herrenmeisterthums“ in Seeligers Hist. Vierteljahresschrift 1899, 191 ff. Das Werk Feyfars: „Aus dem Pantheon des Johanniter-Ordens“, Nikolsburg 1882, wurde trotz grosser Materialkenntnis leider so unwissenschaftlich gearbeitet, dass es kaum verwendbar ist. Die Geschichte des Böhmischen Priorats lässt sich nur aus den vielen Urkunden und Akten entnehmen, welche im Grosspriorate zu Prag aufbewahrt werden und erst zum ganz geringen Theile bekannt sind. Das Archiv ist schwer zugänglich, dennoch ist es Herrn Prof. Dr. Weber in Prag gelungen, dort für mich Zutritt zu erlangen und die Bestände rücksichtlos Bertholds von Henneberg durchzusehen, wofür ich ihm meinen verbindlichsten Dank ausspreche. Die Regesten dieses Berthold und seines Neffen gleichen Namens gedenke ich an einem anderen Orte herauszugeben, wahrscheinlich in einem Werke: Der Johanniter- und der deutsche Orden im Kampfe Ludwigs des Bayern mit der Kurie.S. 15 Zeile 7 von oben, Rudolf von Masmünster nennt sich 1329 auf einer Originalurkunde des k. bayer. Reichsarchives (vergl. hinten S. 172 und 173 Anm. 9): „Meister in deutschen Landen“.S. 20 Zeile 7 von unten vergl. S. 56.S. 26 Zeile 11 von unten. Später finden sich Provisoren als Unterbeamte des Kommendators für einzelne Gutsbezirke. König, Geschichte des Johanniter-Ordens S. 607, M. S. im Geh. St.-Arch. Rep. 92, König 327.S. 27. Bezüglich des Kommendatortitels ist noch zu bemerken, dass sich der Grossprior Heinrich von Fürstenberg 1271 genannt findet: „commendator ordinis S. Johannis Ierosolymitani per Alemanniam“. Fürstenberg, U. B. I, S. 473.S. 28 Zeile 11 von oben: Dass diese Angabe auf falschen Text bei Riedel beruht, ist bereits S. 34 Anm. 3 richtig gestellt.

v. Pflugk-Harttung, Johanniter-Orden. 12